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Koordinatorin für Inklusion

Claudia Albert tritt die Nachfolge von Birgit Schumacher an und wird Koordinatorin für Inklusion.

Im Februar 2022 beginne ich meine Aufgabe als Koordinatorin für Inklusion. An der BvA unterrichte ich bereits 10 Jahren die Fächer Englisch und Hauswirtschaft, bin aktuell Klassenlehrerin der Klasse 5.1 und unterrichte viele Schülerinnen und Schüler im Gemeinsamen Lernen.

Zusammen mit Birgit Schumacher, die die Funktion der Koordinatorin seit 1997 ausgeübt hat, arbeite ich in der Koordination Inklusion bereits 4,5 Jahre und konnte in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen sammeln.

In unserem neuen Büro im E-Gebäude (E0.05) kümmern wir uns vor allem um unsere Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf. Dies passiert in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung. Im Team mit allen Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und Kolleginnen und Kollegen der allgemeinen Schule versuchen wir unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen und das Gemeinsame Lernen entsprechend zu organisieren und zu gestalten.

Die Koordination von Förderplänen, Zeugnissen, Schulbüchern und Arbeitsmitteln gehören dabei genauso zu meinem Aufgabengebiet wie die Koordination des Fahrdienstes. In Zusammenarbeit mit dem Schulträger kümmere ich mich um besondere Ausstattung für den Schulalltag. Des Weiteren bin ich Ansprechpartnerin für alle Inklusionshelfenden an unserer Schule und berate Eltern und Kolleginnen und Kollegen zu diesem Thema.

Die Aufgaben in der Koordination Inklusion sind aufgrund knapper personeller Ressourcen herausfordernd und müssen stetig angepasst werden. Zukünftig wird es daher unser Auftrag sein, auch unter schwierigen Bedingungen Konzepte und Ideen zu entwickeln, um allen Schülerinnen und Schülern das Leben und Lernen an der BvA zu ermöglichen. Diese Herausforderungen nehme ich gerne an und freue mich darauf, das Schulleben verantwortlich mitzugestalten.

Claudia Albert

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Der Kunst GK Q2 besucht das K21 in Düsseldorf

Am 22. Dezember 2021 besuchten die SchülerInnen eines der Kunst Grundkurse der Q2 das K21 in Düsseldorf.

Während einer Führung konnte der Kurs Werke zeitgenössischer KünstlerInnen hautnah erleben. Insbesondere die temporäre Ausstellung „ So oder So“ von Marcel Odenbach, Gerhard Richters „Birkenau“ – Zyklus sowie die Installation „Laundromat“ von Ai Weiwei wurden dabei genauer betrachtet und analysiert.

Im Anschluss nutzten schwindelfreie SchülerInnen des Kurses die Gelegenheit die in 25m Höhe gespannte Netzkonstruktion „In Orbit“ von Tomás Saraceno selbstständig zu begehen.

Sandra Trosien und der Kunst GK Q2

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Teilnahme am Briefmarathon von Amnesty International

Auch in diesem Jahr haben wir wieder im Rahmen des Unterrichts bei Herrn Tarantini Briefe an Amnesty International geschrieben und nahmen so als Schule am alljährlichen Briefmarathon teil.

Für mich ist das kurz vor Weihnachten eine tolle Abwechslung zum „normalen“ Unterricht, mit der man gleichzeitig etwas Gutes bewirken und sich für andere Menschen einsetzen kann. Der Briefmarathon findet weltweit immer um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember statt. Hierbei setzen wir uns für Menschen in Gefangenschaft ein, die zu Unrecht verhaftet, gefoltert oder zum Tode verurteilt wurden.

Ich habe mich in diesem Jahr für Rung Panusaya aus Thailand eingesetzt. Sie wurde zu einer lebenslanger Haft verurteilt, obwohl sie friedlich protestiert hat. Panusaya protestierte gegen die Monarchie und die aktuelle Verfassung und forderte Reformen. Deshalb schrieb ich an den Premierminister in Thailand, um ihre Freilassung zu erwirken und sie bei ihren Protesten zu unterstützen. Ich hoffe, dass mein Brief dazu beitragen kann, dass ihr geholfen werden kann. Denn auch im vergangenen Jahr haben wir gesehe: Briefe schreiben zeigt Wirkung! So konnte schon einigen Menschen geholfen werden. Ich freue mich schon auf den nächsten Briefmarathon.

Timo Scholz (Q1)

Riccardo Tarantini

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Ausflug zu den Blinklichtern


Am Dienstag, den 7.12.2021 waren wir, die Klasse 5.1, in der Stadthalle Langenfeld und haben uns „Ronja Räubertochter“ des Familien- und Jugendtheaters „Die Blinklichter“ angeschaut.

Fast alle kennen ja die Geschichte von Ronja Räubertochter: In einer stürmischen Gewitternacht erblickt Räubertochter Ronja auf der Mattisburg das Licht der Welt. Die Räuberbande freut sich darüber ebenso wie Ronjas Eltern Mattis und Lovis. Doch in der gleichen Nacht gebärt auch Undis, der verfeindete Borka, einen Sohn: Birk. Zehn Jahre später sind die beiden Familien noch immer verfeindet. Währenddessen freunden sich Ronja und Birk bei ihren ersten Erforschungen der Umgebung heimlich an.

Die Personen, die dieses Stück vorbereitet, vorgestellt, geleitet und beleuchtet haben, haben ihre Arbeit echt gut gemacht. Sie waren überzeugend.

Obwohl dieses Stück eher für etwas kleinere Kinder ist, hat es mir und der Klasse Spaß gemacht.

Sirin Kurt (5.1)

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Ein Kurs – viele verschiedene Sprachen

Mehrmals pro Woche treffen sich die Seiteneinsteiger:innen in kleinen Gruppen, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Dabei begleiten und unterstützen wir Lehrkräfte die Schüler:innen. Natürlich ist die Verständigung in diesen Stunden nicht immer einfach. Schließlich treffen hier Schüler:innen aus der ganzen Welt aufeinander und jeder bringt eine andere Herkunftssprache mit in den Unterricht.


Wie funktioniert ein Unterricht, in dem keine gemeinsame Sprache gesprochen wird?

Als Ausgangssprache wird immer Deutsch verwendet, denn die deutsche Sprache zu beherrschen, ist unser gemeinsames Ziel. Manchmal ist es jedoch sehr kompliziert, nur auf Deutsch miteinander zu kommunizieren, weil alle die Sprache unterschiedlich gut sprechen. Wenn wir uns in einer Situation nicht auf Deutsch verständigen können, dann greifen wir auf unsere verfügbaren Hilfsmittel zurück: So zeigen wir auf Gegenstände, um Nomen zu verstehen, stellen Verben pantomimisch dar oder suchen im Internet nach der entsprechenden Bedeutung.

Eine besonders große Hilfe bildet dabei aber die große Sprachenvielfalt, die unsere Gruppe ausmacht. Deswegen verständigen sich die Schüler:innen manchmal auch auf Arabisch, auf Türkisch oder auf Englisch und helfen sich gegenseitig. Es wurden bereits so manche Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Sprachen festgestellt!

Außerdem lernen wir oft neue Wörter aus anderen Sprachen und stellen uns gegenseitig Traditionen und Brauchtümer aus unseren Herkunftsländern vor. So macht nicht nur der Unterricht Spaß, sondern wir bringen auch viele verschiedene Kulturen in unseren Kursen zusammen und lernen diese kennen.

Bianca Bernhardt

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Neue Mülleimer auf den Schulhöfen

Viele werden bemerkt haben, dass auf den Schulhöfen neue Mülleimer installiert wurden. Endlich, denn in die Alten konnten weder Müllsäcke eingesteckt werden noch konnten sie ausgekippt werden-die Hausmeister mussten den Müll mit den Händen heraussammeln!

Lasst uns diesen Anlass nutzen, gemeinsam auf die Reinhaltung unserer Schule zu achten, denn in einer sauberen Schule lernt und lebt es sich angenehmer. Benutzt die neuen Mülleimer!

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Hinweistafeln an den Eingängen zur Schule

Vielen Besucher*innen fällt die „Navigation“ auf unserem Schulcampus schwer. Daher hatte die Stadt Langenfeld eine gute Idee: An den Eingängen zur Schule werden demnächst Informationstafeln für Besucher*innen aufgestellt. Diese können sich dann besser orientieren und finden so die einzelnen Abteilungen, die Verwaltung oder das Forum.

Aber auch wenn bald dort Informationstafeln stehen: Wir sind weiterhin so hilfsbereit, wie es allen Besucher*innen unserer Schule auffällt: wer fragt, dem wird persönlich geholfen!

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Vorwort Andreas Bruhn

Andreas Bruhn tritt die Nachfolge von Peter Gathen an und wird Schulleiter der BvA.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus meiner zehnjährigen Tätigkeit an der Bettine-von-Arnim-Gesamtschule kennen mich alle Kolleginnen und Kollegen und viele Schülerinnen und Schüler und Eltern. Für die, die mich aber noch nicht kennen, möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Andreas Bruhn, ich bin 55 Jahre alt, bin verheiratet und habe zwei Töchter. Ich bin in Hamburg aufgewachsen, habe dort studiert, in Niedersachsen mein Referendariat absolviert und habe dann meine erste Lehrerstelle an der Albert-Schweitzer-Hauptschule in Hilden angetreten. Nach der Schließung dieser Schule war ich einige Jahre stellvertretender Schulleiter in Gummersbach, bis ich 2012 an die Bettine-von-Arnim-Gesamtschule nach Langenfeld wechselte. Hier war ich erst Abteilungsleiter der Klassen 5 und 6, dann stellvertretender Schulleiter, und ab dem 1. Februar werde ich das Amt des Schulleiters übernehmen.

In den vielen Jahren durfte ich erleben, wie dieses engagierte Kollegium sich um die Schülerinnen und Schüler kümmerte, dabei nie den Blick für die Individualität jeder und jedes Einzelnen verlor, mit dem Ziel, jeder Schülerin und jedem Schüler den bestmöglichen Schulabschluss und damit den Übergang in das selbst verantwortete Leben zu ermöglichen.

Dieses wollen wir uns entsprechend unserer Leitziele erhalten: das ganzheitliche Lernen mit der individuellen Unterstützung der einzelnen Schülerinnen und Schüler, den Respekt, die Toleranz und die Offenheit, die wir miteinander pflegen.

Wir wollen unsere Schule öffnen, indem wir Kompetenzen von außen in die Schule holen, und wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler individuell und zielgerichtet auf kommende persönliche, gesellschaftliche und berufliche Herausforderungen vorbereiten.

Das tun wir in einer tollen Lernumgebung auf unserem Schulcampus, den wir in seiner Vielfalt erhalten aber auch im Sinne unseres ganzheitlichen Lernens den veränderten Anforderungen anpassen wollen.

Mir liegt am Herzen, dass wir uns in diesen herausfordernden Zeiten vor allem der vorrangigen Aufgabe widmen können, nämlich dem ganzheitlichen Lernen im respektvollen Miteinander. Hierfür ist es weiterhin wichtig, dass Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Eltern vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Innovationen sollen das Lernen und das Schulleben bereichern und müssen in unseren Schulalltag integriert werden: Die Digitalisierung soll die Möglichkeiten des Lernens erweitern, das Lions-Quest-Konzept soll die Grundlage einer wertschätzenden, demokratischen und partizipatorischen Schulkultur bilden, und eine veränderte Raumgestaltung soll das individuelle Lernen unterstützen.

Ich freue mich auf unsere gemeinsame Aufgabe, die Bettine-von-Arnim-Gesamtschule weiter zu gestalten.

Andreas Bruhn

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Vorwort von Peter Gathen

Liebe Schulgemeinde,

mein in der Sommerausgabe geäußerter Wunsch auf ein hoffentlich normales Schuljahr ist leider nicht in Erfüllung gegangen. Die Pandemie beeinflusst weiterhin auch an unserer Schule das Geschehen, erschwert die tägliche Arbeit und drückt auf die Stimmung. Trotzdem finde ich, dass wir die andauernde Krisensituation gemeinsam bisher gut gemeistert haben. Durch konsequentes Handeln konnte das Infektionsgeschehen gut unter Kontrolle gehalten und der tägliche Präsenzunterricht aufrechterhalten werden. Ein wichtiger Grund dafür war das umsichtige Verhalten der Lehrer*innen und die insgesamt hohe Disziplin der Schüler*innen ihre Masken zu tragen.

Trotz der beschriebenen Einschränkungen, gab es im 1. Halbjahr viele schöne Aktionen und Momente. Endlich konnten wieder Unterrichtsgänge und Klassen- bzw. Kursfahrten im Herbst stattfinden, zur großen Freude aller. Sogar der 2020 verschobene Sponsorenlauf konnte unter Beachtung aller Corona-Maßnahmen durchgeführt werden. Dank des großen Engagements vieler Teilnehmer*innen und großer Spendenbereitschaft vieler Unterstützer*innen wurden beachtliche 35.686,53 € eingenommen. Weil der Förderverein den Betrag großzügig aufgerundet hat, konnten wir jeweils 12.000 € an unsere Patenschule in Ladakh (für die Durchführung der „Winter School“) und an die Paul-Klee-Schule in Leichlingen überweisen, die von dem Geld einige Sportrollstühle kaufen kann. Beide Spendenempfänger haben sich sehr über die „unerwartete“ Großspende gefreut und sind uns von Herzen dankbar dafür.

Das neue Jahr begann mit einer dreitägigen Fortbildungsveranstaltung des Lehrerkollegiums zum Thema Lions-Quest, einem Life-Skills- und Präventionsprogramms für einen achtsamen Umgang mit jungen Menschen. Angeleitet durch vier hervorragende Trainer*innen, wurde die beiden Fortbildungsmodule „Erwachsen werden“ und „Erwachsen handeln“ mit großer Begeisterung durchgeführt. Erlernte Inhalte kamen schon in den ersten Unterrichtsstunden des neuen Jahres zur Anwendung.

Abschied

Nach genau 11 Jahren als Schulleiter der BvA gehe ich am 1.02.2022 mit 66 Jahren zufrieden in den Ruhestand. In dieser „gefühlt“ sehr kurzen Zeit ist eine Menge passiert und die wichtigsten (innovativen) Veränderungen will ich stichpunktartig in Erinnerung rufen:

  • Einführung des 67,5 min-Stundenrasters und Verzicht auf den Gong zu Beginn bzw. Ende von Unterrichtsstunden und Pausen
  • Der Sponsorenlauf wird zu einer Pflicht-Veranstaltung für Schüler*innen im Rahmen der Werteerziehung (seit 2012 wurden ca. 150.000 € erwirtschaftet, davon wurden 100.000 € gespendet)
  • Einrichtung von Musik- und Sportklassen
  • Mehrfache Rezertifizierung des Siegels „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ bei gleichzeitigem Ausbau des Angebots durch die Module „Job-Talk“, Speed-Dating in der Schule und Bettine trifft…
  • Ausbau der Partnerschaften mit Unternehmen
  • Verleihung des Siegels „Europaschule“
  • Regelmäßige Teilnahme am Erasmus-Projekt (Zusammenarbeit mit Schulen aus Italien, Schweden und Polen)
  • Festlegung von Leitbild, 5 Leitzielen, dem Slogan lernen-leben-lachen und einem neuen Schullogo
  • Digitalisierung der Schule (Referenzschule der Deutschen Telekom), Umgestaltung der Homepage und Einführung von Instagram
  • Einrichtung eines Schüler-IT-Support-, eines Tontechnik-Teams und Medienscouts
  • Umbau des E-Gebäudes zum Verwaltungstrakt

Die Aufzählung macht deutlich, dass die BvA eine ambitionierte Schule ist, der Innovation und ständige Erneuerung, bei gleichzeitiger Vermittlung eines klaren Wertegerüsts, sehr wichtig sind. Deshalb gab es auch immer wieder das Interesse der Medien, unsere Expertise zu Schulthemen anzuhören und zu veröffentlichen.

An unserer Schule steht die Entwicklung ihrer Schüler*innen jeden Tag im Mittelpunkt gemeinsamer Bemühungen. Ausgehend von diesem gelebten Grundkonsens aller Lehrer*innen konnte ich guten Gewissens allen Schüler*innen versprechen, dass wir uns um jede(n) so gut wie möglich kümmern. Dass dieser Grundsatz nie aus den Augen geraten ist, haben mir Schüler*innen und Eltern oft bestätigt, außerdem belegen es Jahr für Jahr die überdurchschnittlichen Ergebnisse bei zentralen Prüfungen (VERA 8, ZP 10, Abitur).

Mein großer Dank gilt allen, die für diese Erfolge verantwortlich sind. In erster Linie sind es das großartige Kollegium, das jeden Tag hart für den Erfolg arbeitet, unterstützt von einer sehr belastbaren, engagierten, pädagogisch handelnden und stets gut miteinander abgestimmten Schulleitung.

Diese besondere Schule habe ich vom ersten Tag an mit großer Freude und viel Herzblut geleitet und bin, zusammen mit der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und vielen Mitgliedern der Schulgemeinde stolz auf die erreichten Leistungen. Deshalb kann ich die Leitung der Schule mit einem guten Gefühl in die Hände von Herrn Bruhn legen und für mich einen neuen und spannenden Lebensabschnitt beginnen. Wer mich kennt, weiß, dass ich meine Füße nicht hochlegen werde!

Meinem Nachfolger Andreas Bruhn wünsche ich viel Freude an der neuen Aufgabe und allen anderen alles Gute

Bleiben Sie gesund und der BvA gewogen!

Ihr/euer Peter Gathen

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Die 22. BvA-Sportwoche „Sport-statt-Sucht“ vom 27.09.-01.10.2021 – ein Rückblick

Booster your body!“

Die 22. BvA-Sportwoche „Sport-statt-Sucht“ vom 27.09.-01.10.2021 – ein Rückblick

Frage: Warum fand das – alljährlich stattfindende – Sportprojekt ausgerechnet in Zeiten der Corona-Pandemie statt?

Antwort: Diese Gesundheitspräventionsmaßnahme erscheint uns wichtig für eine gute körperliche und seelische Entwicklung unserer Schüler*innen, deren Wohlbefinden und Lebensfreude unter den vorgegebenen Einschränkungen durchaus gelitten hat.

Viele Vereine aus Hilden und Langenfeld wurden wieder eingeladen. Einige Trainer*innen trauten sich eine Teilnahme auch zu. So kamen verschiedenen Klassen in den Genuss eines besonderen Sportunterrichts.

Folgende Vereine haben teilgenommen:

– Der Hildener Mitmachzirkus mit Christian Meyn-Schwarze im 5. Jg:

angereist mit einer großen Kiste motivierender Spielgeräte und Jongliermaterial durften die Schüler*innen alles nach Belieben ausprobieren. Natürlich bekamen sie auch fachkundige Anleitung. Ihnen beim Jonglieren mit Tellern, Diabolos, Reifen, Gymnastikbändern, Schwungtüchern u.a. zuzuschauen, machte Spaß, besonders wie sie mit Kreativität eigene Bewegungen und Spiele in Gruppen präsentierten. „Diese Sportstunden vergingen wie im Flug“, stellten die Schüler*innen am Ende fest.

Christian Meyn-Schwarze bietet gern flexible Zirkus-Projekte mit kleinen Aufführungen im Sportunterricht für Klassen 5/6 an.

– Der Judoclub Hilden e.V. mit Aurica Leskau-Drah und Stefan Drah:

in Klassen des 7., 9. und 10. Jgs wurde von unserer ehemaligen Schülerin, der Judotrainerin Aurica und ihrem Mann, ein Programm mit Übungen zur Selbstverteidigung angeboten. Nach einem intensiven Aufwärmen ging es auf die Matte, um in angeleiteten Partnerübungen Befreiungsgriffe aus unterschiedlichen Positionen zu üben. Während einige Mädchen meist vorsichtig miteinander umgingen, kam es bei den Jungen eher zu Zweikämpfen. Die Übungen brachten neue Erfahrungen, die weiter geübt werden müssten, so der Rat vom Trainer.

– Der Hildener Basketballclub „Ballers´Paradise e.V. “ mit Trainer Bastian Kluth:

beliebt ist dieser junge, dynamische Sportverein in der Sportwoche. Bastian Kluth übernahm gern das Basketballtraining im Sportunterricht seiner Tochter. Mit motivierendem Spielen brachte er die Schüler*innen ordentlich in Bewegung. Alle machten begeistert mit – auch der Sportlehrer Herr Göhler.

Übrigens: Ballers´Paradise bietet tolle Events an, z.B. regelmäßige Basketballcamps in den Ferien mit einem kreativen Programm. (s. Homepage)

– Der Richrather Sportverein 08 e.V. ,Inline-Hockey mit Nicole Fuchs und Jonas Lemmen:

vor große Anforderungen wurden die beiden gestellt, als in den Sportunterricht des 7. Jgs viele Schüler*innen aus drei Klassen mit ihrer Ausrüstung mitmachen wollten. Sie meisterten es problemlos: nachdem alle mit Protektoren und Helmen ausgestattet waren, ging es mit einem lustigen Aufwärmspiel los. Danach wurde mit viel „action“ ein Hockeyturnier gespielt, wobei es temporeiche Spielszenen, auch diverse „Stunts“ und Stürze gab, die glücklicherweise verletzungsfrei blieben. „So eine Sportstunde können wir gern wiederholen“ meinten die Teilnehmer*innen.

– Der HAT fit Hilden e.V., Geräte-Parkour mit D. Holtgen, D. Hahn, P Stibbe, S. Oelze:

zu viert traten die Trainer*innen des HAT fit auf, bauten einen vielseitigen Parkour auf und gaben den Schüler*innen des 6. Jgs und der EF eine gute methodische Einführung in diese turnerische Fortbewegungsart. Da man möglichst effizient und schnell den Parkour bewältigen soll, konnten die Schüler*innen auch individuelle Lösungen zum Überwinden der Hindernisse finden.

Der Trainer Dennis Hahn, ein ehemaliger BvA-Schüler, freute sich, seine ehemalige Wirkungsstätte wiederzusehen.

– Der FSV „Mädchenpower“ Hilden e.V. mit Trainer Patrick Jäntsch , Nitha und Sagivan:

das eingespielte Trainerteam nimmt schon seit vielen Jahren an der Sportwoche teil. Sie boten für die Mädchen des 5. und 9. Jgs Laufpiele, Ballgeschicklichkeits- und Torschussübungen als Einführung in das Fußballspielen. „Dabei geht es weniger um Technikschulung als mehr um das Miteinander und dem Spaß beim Spielen“, wie die Trainer betonten.

Fasziengymnastik und Qigong mit Trainerin Sylvia Hall, Wellhall Hilden:

neu und ungewohnt war das Angebot der vielseitig ausgebildeten Gymnastik- und Qigong-Lehrerin für Schüler*innen der EF und Q2 Sportkurse. Beim Faszientraining wurden auch „Blackrolls“ eingesetzt, um die Faszien der Muskeln elastisch zu halten, So mancher kam bei den Rollbewegungen in verschiedenen Ausgangslagen an seine Schmerz-Grenze.

– Bei der Einführung in die asiatischen Qigong-Formen lernten die Schüler*innen besondere Übungen aus der traditionellen Medizin (TCM) kennen. Sie können Verspannungen lösen, die Aufmerksamkeit schulen und zur inneren Gelassenheit beitragen. Diese Wirkungsweisen sind auch gegen Schulstress gut einsetzbar. Den Oberstufenschüler*innen hat es gefallen und gut getan.

Auch in den Mittagspausen gab es in der Sportwoche folgende Angebote:

Streetball mit Bastian Kluth,

Tischtennis mit den Integrationshelfern Pia Schäfer und Felix Luther,

Einradfahren mit Ian Dylewski von Rideone aus Solingen:

Das war sicherlich für einige Schüler*innen der Abteilung 1 ein besonderes Highlight. Ian brachte seine Einräder mit und zeigte den 5. und 6. Klässlern, wie man sich bei diesem wackeligen Fortbewegungsgerät auf dem Sattel halten kann – z.B. durch Festhalten an dem Schulhofzaun oder den Reckstangen. Dann ging es vorsichtig durch Vorwärtsziehen „immer an der Wand lang“. Schön mit anzusehen war, wie sich die Schüler*innen gegenseitig Stützhilfe gaben und so mancher dann in die Fortbewegung kam. Einige waren recht geschickt und konnten nach intensivem Üben kurze Strecken eigenständig fahren. Zum Schluss bot Ian eine kleine Demonstration seines Könnens mit artistischen Elementen. Sehr beeindruckend. Diese Pause fanden alle zu kurz, fanden alle zu kurz.

Sozialpädagogische Einrichtung Mühle e.V. Hilden mit Janes Delcuve und Frau Dyla:

Zur BvA-Sucht-Präventionswoche gehört der Infostand der Suchtberatung Hilden. (Die Langenfelder AWO-Suchtberatung war dieses Jahr wieder bei unsere Projektwoche im Oktober 2021 beteiligt). Die beiden kompetenten, freundlichen Fachleute boten den Schüler*innen Jg 5/6 und Jg 7-10 in den beiden Pausen an ihrem Infostand Spiele und Quizfragen zum Thema Rauchmittel, Süchte und Drogenkonsum an. Sie kamen mit interessierten Schüler*innen gut ins Gespräch und standen für alle Fragen zur Verfügung.

Mein Fazit:

trotz der Pandemie konnte die Sportwoche unseren Schüler*innen wieder ein abwechslungsreiches und aktives Programm bieten – dank des großen Engagements besonders der Vereinstrainer*innen. Auch allen anderen, die zum Gelingen der Woche beitrugen – Schulleitung, Sportkollegium, Sekretariat, Hausmeister, Mensadamen und allen beteiligten Schüler*innen – möchte ich auch herzlich für Ihren Einsatz danken. Großzügige finanzielle Unterstützung kommt dankenswerterweise vom Förderverein unserer Schule und der Stadt Langenfeld, Referat Jugendschutz, ohne die das Projekt nicht stattfinden könnte.

Zum Schluss ein kurzes Resümee und Rückblick:

Dies war die letzte Sportwoche unter meiner Organisation (Pensionierung). Es war eine interessante Aufgabe mit vielen guten Erlebnissen, informativen Gesprächen und abwechslungsreichen Sportstunden, die die Vielfalt des Sports präsentierten.

In besonderer Erinnerung blieben mir besondere Sportarten und Gesundheitsprojekten:

  • Sucht-Parkour „Klarsicht“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA),
  • AOK Schulentwicklungspreis „gute, gesunde Schule“ mit 10.000 € Preisgeld für die BvA
  • Raucher-Entwöhnungsprogramm der AWO Suchtberatung „Ich knick die Kippe“
  • Toilettenaktion „Oase“( mit Toilettenfrau) für rauchfreie Toiletten „Schminken statt stinken“
  • Zigaretten-Sammel-Aktion: die„längste Zigarette der BvA (leider kein Guiness-Rekord)
  • Schachturniere
  • Rollstuhl-Parkour
  • Tandemfahren mit sehbehinderten Menschen auf dem Schulhof
  • Segelflieger des Luftsportguppe Erbslöh auf dem Schulhof (zum Probesitzen)
  • Kanuboote und der Windsurfer auf dem Schulhof (zum Ausprobieren)
  • Indoor-Golf-Anlage
  • Schießstand des Schützenvereins im Spielraum H 0.70
  • Billard im Spieleraum (als es noch einen Billardtisch gab)
  • Sportstacking (Becherstapel-Meisterschaft)
  • Drums alive: Pezziball-Trommeln
  • Headis (Kopfball-Tischtennis)
  • Crossboccia auf dem Schulhof und im Gelände, (Bälle landeten auch auf dem Schuldach…)
  • Muay-Thai-Kickboxen
  • Wing Tsjun-Selbstverteidigung
  • Football mit einer Profitruppe der longhorns und Flagfootball
  • Softball der Wains mit Schlagkäfig und Ballmaschine auf dem Sportplatz
  • Cheerleaderdancing und „Echte Fründe“-Tanz-Korps, auch die „Rheinsternchen“ zu Karneval
  • Zumba
  • Streetdance und HipHop mit sportiven Bodenfiguren
  • Gesellschaftstanz
  • Waveboard fahren
  • Wasserski und Kanu-Paddeln
  • Unterwasser-Rugby
  • Ski-AG und Skifahrt ins das Zillertal

u.v.m.

Zu wünschen bleibt, dass sich viele Menschen unserer Schulgemeinde zum Sporttreiben motivieren lassen und auch den Weg in die Sportvereine finden werden.

Für jeden „Jeck“ ist was Passendes dabei – garantiert!

Sport ist die schönste Nebensache der Welt, macht glücklich und bewegt uns!

Jutta Leister-Tschakert (Sportlehrerin, BvA-Gesundheitsprävention)