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cum tempore Schulleben

Neugestaltung des Klassenhauses A durch die 5.2

Wir haben 5 Wochen im Distanzunterricht gekleistert, gemalt, gebastelt und geknotet. Das war ganz schön viel Arbeit!


Wer will nicht gerne fliegen?

Ich fliege gern, aber nur nicht auf die Nase.

Leider bin ich auch noch nie mit einem Heißluftballon geflogen. Also wenn ich nicht damit fliegen kann, dann träume ich wenigstens davon und habe mir den Heißluftballon meiner Träume gebastelt.

Mit meinem Traum war ich zum Glück nicht allein und jetzt fliegt die komplette 5.2 mit ihren Ballons im Klassenhaus herum.

Wir haben 5 Wochen im Distanzunterricht gekleistert, gemalt, gebastelt und geknotet. Das war ganz schön viel Arbeit.

Als erstes haben wir eine Skizze unseres Traumballons gezeichnet und mit bunten Farben ausgemalt. Im nächsten Schritt haben wir einen Luftballon aufgepustet und diesen mit Zeitungspapierschnipseln und Kleister beklebt. Danach haben wir die Ballons bis zu 5 Tage trocknen lassen und dann mit weißer Farbe grundiert. Im Anschluss wurde die Skizze auf den Ballon übertragen und dann mit Acrylfarbe oder anderer Farbe bemalt, die nicht so leicht von der Sonne ausgeblichen wird. Nachdem der Ballon fertig war, haben wir den Korb aus Joghurt- oder Pappbechern gestaltet. Der Becher wurde braun angemalt oder mit brauner Schnur umwickelt. Dann haben wir die Aufhängung des Ballons (einen Draht) oben befestigt. Nun wurde der Korb mit 2 langen Schnüren, die oben am Ballon diagonal gekreuzt wurden, fest geknotet. Anschließend haben wir die Querverbindungen eingeknüpft. Am Ende haben wir noch Sandsäcke aus Stoffresten gebastelt und an den Korb geknotet. Um es schwerer zu machen, haben wir noch Steine in den Sandsäcke und Körben rein getan.

Als wir mit allem fertig waren, wurden unsere Heißluftballons mit einem Riesenhaken im Klassenhaus aufgehangen, wobei einige Meerestiere abgestürzt sind.

Die Arbeit und Schwierigkeiten, die wir hatten, sind heute nicht mehr sehen. Manche von uns hatten nicht den richtigen Kleber oder Kleister verwendet oder zu wenig Papier genutzt. Andere mussten erst die richtige Farbe besorgen, was in dem Lockdown teilweise nicht so einfach war.

Am meisten Spass hat mir das Bemalen des Ballons gemacht. Und das Ergebnis ist jetzt im Klassenhaus A unter der Decke zu sehen. Kommt und fliegt mit uns in unseren Traumballons.

Emilia Winter, Klasse 5.2