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Wer macht hier den Ton?

Frau Blanke-Gruber: Wer gehört zu eurer Gruppe „Veranstaltungstechnik“?

Lukas und Noah: Aus der EF sind Lukas, Noah, Freddy und Felix dabei, aus der 10 Nils und Thilo, aus der 8 Leon, Simon und Nils und dann natürlich Herr Götz-Meyn.

Frau Blanke-Gruber: Was macht ihr eigentlich?

Lukas und Noah: Wir machen alles rund um die Technik bei Schulveranstaltungen: Ton-, Licht-, Videotechnik sowie den Auf- und Abbau bei z.B. Auftritten der Musikklasse oder bei Schulfesten.

Frau Blanke-Gruber: Was macht euch dabei besonders Spaß?

Lukas: Wir machen eigentlich alles gern, schließlich machen wir das ja in unserer Freizeit. Ich selber mache am liebsten die Tontechnik, weil ich auch sonst viel mit Musik mache.

Noah: Ich mache wirklich alles gern – obwohl… Matten verlegen ist doof (lacht). Ich mische gern, egal ob Bilder oder Ton.

Frau Blanke-Gruber: Ist in diesem Jahr etwas anders als sonst?

Lukas und Noah: Ja, klar. Es sind ja deutlich weniger Veranstaltungen als sonst: kein Job Talk, Berufsinfotag, Sponsorenlauf…normalerweise hätten wir jetzt das Casting für die Karnevalsfeier. Das ist immer unsere größte Veranstaltung im Jahr. Dafür haben wir in den letzten Wochen viel Neues gemacht: Wir haben die Infoveranstaltungen für die neuen 5er und die neuen Oberstufenschüler*innen gestreamt und haben dafür im Konferenzraum ein richtiges Studio aufgebaut. Außerdem haben wir mit 4 Schüler*innen aus dem 6. Jahrgang einen Film für neue 5er gedreht. Dabei haben wir zum ersten Mal vor einer Greenscreen gedreht, damit wir dann das Grün durch verschiedene Hintergründe austauschen können. So haben wir für die Flugszene zwei alte Ventilatoren genutzt. Zwei von uns lagen auf dem Boden und haben die Ventilatoren festgehalten …wenn wir so improvisieren müssen, macht das richtig Spaß. Die Videos sind übrigens auf der Homepage zu sehen.

Frau Blanke-Gruber: Warum ist eigentlich kein Mädchen in eurer Gruppe?

Lukas und Noah: In der AG in der 6. Klasse sind noch Mädchen dabei, aber die steigen dann irgendwann aus. Wir wissen selber nicht genau, woran das liegt. Wir brauchen aber Nachwuchs und Mädchen sind uns auf jeden Fall sehr willkommen. Herr Götz-Meyn sagt auch immer, dass er es schade findet, dass keine Mädchen dabei sind.

Frau Blanke-Gruber: Wenn jemand nach diesem Interview Interesse daran hat, bei euch mitzumachen. Geht das?

Lukas: Ja, klar. In der 6 gibt es eine AG „Tontechnik“. Die ist sehr beliebt, und normalerweise fragt Herr Götz-Meyn aus dieser AG jedes Jahr ein Paar Schülerinnen und Schüler, ob sie weiter bei der Tontechnik mitarbeiten möchten. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl können aber nicht alle, die sich dafür interessieren, teilnehmen, deshalb gibt es immer wieder auch mal einzelne Schüler, die danach noch dazu stoßen. Ab Klasse 7 gibt es an jeweils einem Tag der Woche in der 5. Stunde in H0.13 das „Offene Angebot Veranstaltungstechnik“. Da planen wir die kommenden Veranstaltungen, reparieren Kabel und Stecker und räumen unser Lager auf.

Noah: Kommt vorbei und schaut es euch an.

Frau Blanke-Gruber: Zum Schluss würde ich gern noch wissen, was ihr euch fürs nächste Jahr wünscht.​

Lukas und Noah: Eigentlich ist geplant, dass wir jedes Jahr zusammen einen coolen Ausflug machen, so als Ausgleich für die vielen Stunden, die wir hier in der Schule verbringen. Beim letzten Mal haben wir ein Floss gebaut, was echt cool war. Danach sollten wir etwas vorschlagen und das ist dann blöderweise untergegangen. Es wäre super, wenn wir 2021 noch mal was cooles miteinander unternehmen könnten. Und dann würden wir gerne neue spannende Projekte ausprobieren. Neues ausprobieren – aus Spaß an der Freude. Frau Blanke-Gruber: Dann hoffe ich mal, dass beide Wünsche sich erfüllen. Vielen Dank für euren Einsatz für die Schule.

Organisation: Katharina Blanke-Gruber Dezember 20

Lukas und Noah: Eigentlich ist geplant, dass wir jedes Jahr zusammen einen coolen Ausflug machen, so als Ausgleich für die vielen Stunden, die wir hier in der Schule verbringen. Beim letzten Mal haben wir ein Floss gebaut, was echt cool war. Danach sollten wir etwas vorschlagen und das ist dann blöderweise untergegangen. Es wäre super, wenn wir 2021 noch mal was cooles miteinander unternehmen könnten. Und dann würden wir gerne neue spannende Projekte ausprobieren. Neues ausprobieren – aus Spaß an der Freude. Frau Blanke-Gruber: Dann hoffe ich mal, dass beide Wünsche sich erfüllen. Vielen Dank für euren Einsatz für die Schule. Organisation: Katharina Blanke-Gruber Dezember 20

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Die Musikklasse probt Billie Eilish – Bad Guy

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Selbst gestaltete Masken im DUG-Kurs des 8. Jahrgangs

Glücklicherweise konnten wir jetzt „von Angesicht zu Angesicht“ arbeiten und waren nicht nur auf den digitalen Austausch beschränkt wie im letzten Halbjahr. Veränderte Gesichter und Sichtweisen waren unser Thema und so fingen wir zunächst an, Szenen mit Neutralmasken zu entwickeln und zu spielen, bevor diese Masken mit individuellen Veränderungen zu neuem Ausdruck kamen. Dabei war es zunächst nicht so einfach, auf der Bühne zu stehen, ohne Mimik und Sprache verwenden zu können. Der darstellerische Schwerpunkt wurde erst einmal auf das Bewegen im Raum gelegt und alle mussten sich sehr umstellen. Gleichzeitig waren diese Übungen aber gar nicht so weit entfernt vom Alltag in Coronazeiten, wo uns die Mimik durch das Tragen von Alltagsmasken ebenso verloren geht.

Nach diesen Grundübungen ging es an die Gestaltung eigener Masken, die auf der Basis von Neutralmasken angefertigt wurden. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich Gedanken über Eigenschaften ihrer Charaktere machen, sich also in die von ihnen geplanten Maskenfiguren hineinversetzen, um dann gestalterisch tätig zu werden. Mit den hier zu sehenden selbst gestalteten Masken wurden anschließend eigene Geschichten und Szenen entwickelt und auf die Bühne gebracht.

Jörg Kaufmann

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„Sport statt Corona“.

Wie kann man die alljährlich stattfindende Sportwoche bei Verbot der Sporthallennutzung und unter den besonderen Hygiene-Regeln planen und auch tatsächlich durchführen können, wenn die Sorge um Ansteckung besteht und ein möglicher „Lockdown“ droht?

Viele Vereine aus Hilden und Langenfeld wurden wie jedes Jahr angeschrieben, einige trauten sich eine Beteiligung zu und boten den Schüler*innen vom 21.-25.09.2020 ein abwechslungsreiches Programm im Sportunterricht.

Das Wetter war glücklicherweise sonnig, mild, sodass alle Veranstaltungen problemlos draußen auf unseren Sportplätzen stattfinden konnten.

Folgende Vereine und Trainer*innen haben sich beteiligt:

SV-Hilden-Ost, Abteilung Spielzirkus/Jonglieren

Unter fachkundiger Leitung führten Christian Meyn-Schwarze und die Übungsleiterin Annika Rasch die Klassen des 5. und 6.Jahrgangs und Klasse 7.1 in die Grundlagen des Jonglierens mit bunten Gymnastikbändern, Reifen, Bällen, Keulen und Diabolos ein. Gestartet wurde mit regenbogenfarbenen großen Schwungtüchern, auf denen Bälle durch das Zusammenspiel der Gruppenmitglieder im Kreis rollen konnten. Das Gruppenerlebnis und der Spaß standen stets im Vordergrund bei allen Spielen und Übungen.

Dank eines gut strukturierten Ablaufs von einfachen Aufgaben bis hin zum freien Erproben des motivierenden Jongliermaterials erzielten viele Schüler*innen schnelle Erfolge. Dabei zeigte sich so manches Talent mit tollen Kunststücken.

„Diese Sportstunde ging viel zu schnell vorbei“, kommentierten viele Schüler*innen. Deshalb boten Christian Meyn-Schwarze und Annika Rasch auch in den Mittagspausen noch freies Üben an den Jongliergeräten für alle an.

Übrigens: Die beiden bieten neben dem regelmäßigen Jonglier-Training donnerstags in der Sporthalle am Kalstert (im Hildener Osten) auch im Laufe eines Jahres für Familien mehrere Zirkusveranstaltungen an. (www.hilden-jongleure.jimdofree.com) Auch bei der Stadt Hilden mit seinem Spielemobil findet regelmäßig der Jongliertreffmittwochs nachmittags von Frühjahr bis Herbst im Hildener Süden beim Jugendtreff am Weidenweg statt. Jede/r ist gern eingeladen und kann die Angebote kostenlos nutzen.

Gern bietet Christian Meyn-Schwarze auch eine Schul-AG an.

FSV Hilden Mädchenpower

Schon seit mehreren Jahren nehmen nette Trainer des Mädchenfußballvereins an unserer Sportwoche teil. Dieses Jahr kamen John Patrick Jänsch, Nitha und Sagivan zur BvA in den 5., 7. und 9. Jahrgang. Sie bauten mit ihrem Spiel- und Übungsmaterial unterschiedliche Stationen zur Einführung in einfache Fußballtechniken auf. Die Spielfreude, das Gruppenerlebnis und Gemeinschaftsgefühl stehen beim Training im Mittelpunkt, so dass sich auch jede Schülerin trauen kann mitzumachen. Großen Anklang fand das Spiel „Tic, Tac, Toe“ bei dem zwei Mannschaften versuchen, jeweils drei gleichfarbene Staffelbänder in eine Reihe abzulegen, was die Gegenmannschaft versucht, durch Umlegen zu verhindern. Dabei ist Lauf- und Reaktionsschnelligkeit gefragt.

Judoclub Hilden 1951 e.V.

Mit täglichem (aufwändigen) Auf- und Abbau der Judomatten auf dem Sportplatz 3 begannen die Einführungsstunden in das Training Brazilian JiuJitsu mit dem (beeindruckend gelenkigen) freundlichen Trainer Rodrigo da Silva. Unterstützt wurde er von zwei ehemaligen Schülern unserer Schule, Aurica Leskau-Drah und Gianni Stepane und vom Pressewart Stefan Drah. Beim Corona bedingt eingeschränkten Training wurde auf Abstand geachtet und auf Selbstverteidigungsübungen verzichtet. Durch die motivierende Art des Trainers und seine abwechslungsreichen Übungen hatte die Schülerinnen der Jahrgänge, 5, 6, 7 und 9 durchweg Spaß. Bei der Anleitung zum Kopfstand zeigten sich Bewegungstalente mit guter Körperspannung.

Der Judoclub ist auch an einer Schul-AG interessiert.

Übrigens: Das Training ist mittwochs und freitags in Hilden, Sporthalle Weidenweg 21, statt.

rsv 08 Richrath

Große Resonanz gab es beim Inline-Hockey-Angebot für den 7. Jg von Nicole Fuchs und Stefan Hoppe, die sich auch schonmehrere Jahrebei der Sportwoche engagieren. Groß war die Enttäuschung, dass die Nässe auf den Wegen des Schulhofs an dem Morgen ein sicheres Fahren mit Inlinern nicht zuließ. Schnell wurde ein Hockey-Spiel auf dem Sportplatz organisiert und mit viel „action“ durchgeführt. Ihr Angebot, das Inlinern nachzuholen, wurde gern angenommen.

Tennis mit Winni Langer

Unser langjähriger Tennis-AG-Lehrer Winni Langer gehört quasi zur festen Trainerstab der Sportwoche. Er führte die Schüler*innen der Jahrgänge 5-9 mit vielseitigen Spiel- und Übungsformen in das Tennisspielen ein. Gern lässt er sich zur Freude der Klassen auf kleine Wettkämpfe ein. Dieses Jahr kostete ihn das einige Kisten Cola, die er dann auch gern spendierte.

Das Programm in den Mittagspausen:

– Jonglieren mit C. Meyn-Schwarze und A. Rasch (s.o.) mit Tellerdrehen, Devilsticks, Diabolos und bunten „Poi-„Schwungtüchern, mit denen kleine Kunststücke gestaltet wurden.

– Schwimmverein Langenfeld, Abteilung Unterwasser-Rugby:

Der Landestrainer Klaus Dräger kam mit drei Spieler*innen Sally Benneck, Stefan Roth und Fabian Thamm in den zwei Mittagspausen am 23.09. in die Pausenhalle, um diese besondere Sportart mit einem Video-Film und den Spielmaterialien vorzustellen. Das Interesse war groß und so konnten Fragen zu diesem Sport, der zum Verband der Sporttaucher gehört, beantwortet werden. Leider war es dieses Jahr wegen dem ausgefallenen Schwimmunterricht nicht möglich, eine praktische Einführung im Schwimmbad zugeben (wie im letzten Jahr). Hoffentlich klappt es nächstes Jahr wieder.

Tischtennisturnier im 5./6. Jg

Zum festen Bestandteil der Sportwoche gehört auch ein Tischtennis-Turnier, das seit einigen Jahren von den Sozialpädagogen Herrn Cardascia und Frau Gassen durchgeführt wird. Es wird als Bereicherung der Pause gern angenommen und mit Spielleidenschaft um die ersten Plätze gekämpft.

– SPE Mühle e.V. Hilden und Awo-Suchtberatung Langenfeld

Da unsere „Sport-statt-Suchtwoche“ ein Gesundheitspräventionsprogramm ist mit dem Ziel, auch über die Gefahren von Süchten und eine gesunde Lebensführung zu informieren, laden wir jedes Jahr auch die zwei Beratungsstellen der Städte Hilden und Langenfeld ein. Die Mitarbeiter*innen Frau Zadek, Herr Delcuve (SPE), Frau Wagner, Herr Brausse (AWO) standen nicht nur für Fragen zu diesem Thema bereit, sie gestalteten auch ihren Infostand interessant mit Spielen und Quizfragen zum Konsumverhalten, verschiedenen Rauschmitteln und Süchten und kamen auf diese Weise mit den Schüler*innen gut ins Gespräch.

Fazit:

Die anfängliche Skepsis, dass dieses Sportwoche überhaupt in der Corona-Zeit durchgeführt werden könnte, wich im Verlauf der Woche dank des großen Engagements der beteiligten Vereinstrainer*innen, der Bereitschaft der Sportkolleginnen und -kollegen und der Bewegungsfreude der beteiligten Schüler*innen.

Allen Beteiligten, (auch dem Hausmeister und den Sekretärinnen, ebenso der Schulleitung, die die Genehmigung erteilte und der Organisationsleitung, die mich unterstützten), danke ich, dass diese Sportwoche wieder gut gelingen konnte.

Jutta Leister-Tschakert (Sportlehrerin, Gesundheitsprävention)

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Is there a plan(et) B?

„Is there a plan(et) B“ ist der Name unseres 7. internationalen Erasmus+ Projektes (2020-2022), das von der europäischen Union gefördert wird. Unsere Erasmus-Projektgruppe besteht aus Schülerinnen der EF, 3 betreuenden Lehrerinnen, sowie unseren internationalen Partnerinnen aus Gostynin/Polen und Desenzano del Garda/ Italien.

Das Hauptziel dieses Projekts ist es die Wahrnehmung von SchülerInnen zu schärfen, bzw. zu steigern und dadurch ihr Verantwortungsgefühl für die Umwelt dauerhaft zu stärken. Sie sollen erkennen, welchen Einfluss ihr tägliches Handeln auf die Umwelt hat und dass jeder etwas gegen Umweltverschmutzung und für den Erhalt unseres Planeten tun kann. Während der Projektlaufzeit von 2 Jahren setzen sich die Schülerinnen intensiv mit dem Thema Umweltverschmutzung und Klimawandel sowie deren Folgen in ihren Ländern, als auch weltweit auseinander.


Entstehen soll ein activity book zum Thema Umweltschutz für Kinder im Alter von 10-13 Jahren in mehreren Sprachen (Englisch, Polnisch, Italienisch, Deutsch). Das activity book zeichnet sich dadurch aus, dass es Material auf verschiedenen Niveaustufen anbietet, so dass Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam an einem Thema arbeiten können. Alle Kinder, egal welchen Förderschwerpunkt sie haben, haben dadurch die Möglichkeit ihren persönlichen Beitrag zu leisten. Das activity book soll in 2 Teile gegliedert sein. Der erste Teil gibt einen theoretischen, informativen Einblick in die Themen Klimawandel, Erderwärmung, Müll, Luftverschmutzung, Verschmutzung der Meere, deren Auswirkungen und unseren Einfluss darauf. Der zweite Teil bietet Übungen, Aufgaben, Angebote, Bastelanleitungen (Re-/Upcycling), etc., die das neue Wissen festigen, oder auch praktisch umsetzen (z.B. Bastelanleitungen) und so Lösungsansätze sichtbar machen oder neue Lösungsideen anstoßen.

Falls Corona es zulässt, finden innerhalb der Projektlaufzeit insgesamt drei Projekttreffen in jeweils einem der teilnehmenden Länder statt. Nach dem ersten Projekttreffen in Polen (frühestens 03/2021) folgt ein Treffen in Italien (voraussichtlich 10/2021). Das Abschlusstreffen mit Gästen aus Polen und Italien soll voraussichtlich im März 2022 in
Deutschland stattfinden.

Melanie Sarioglu

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DELE-Prüfungen an der BvA

Natalia und Marlene Steinbach sowie Janina Parin aus dem 10. Jahrgang legten am 14.11.2020 die schriftlichen und mündlichen Prüfungen zum Erlangen des spanischen Sprachzertifikates
ab.

Sie erlangen damit einen zeitlich unbeschränkt und weltweit gültigen Nachweis ihrer Spanischkenntnisse. Nun heißt es für die Teilnehmerinnen zunächst einmal abwarten, da die Prüfungsergebnisse erst in ca. 3 Monaten vorliegen werden.
An dieser Stelle gratulieren wir auch Maxim Kotsyuba (EF) noch einmal nachträglich, der im vorangegangenen Durchgang erfolgreich die Prüfung A2/B1 escolar ablegte.

Melanie Sarioglu

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Schreiben für die Freiheit…

Der Briefmarathon von Amnesty International finden alljährlich um den Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember, statt. Dies ist die weltweit größte Aktion für Menschen in Not und Gefahr. Menschen auf der ganzen Welt schreiben Briefe, mit denen sie ihre Solidarität gegenüber Menschen ausdrücken, deren Rechte verletzt wurden und appellieren an die Regierungen, die Menschenrechte zu achten. Die Religionskurse des 8. und 10. Jahrgangs, aber auch der Religions- und Deutschkurs in der EF haben im Rahmen des Unterrichts Briefe für solche Menschen verfasst.

  • ,,Ich habe mich mit dem Thema befasst und war erstaunt, wie ungerecht die Welt manchmal sein kann. In meinen Augen sollten sich jedoch viel mehr Menschen mit dem Thema auseinandersetzen, um auf die Probleme und Fehlverhalten dieser Welt aufmerksam zu machen.“ (Levin Pfeiffer, Jahrgang 11)
  • „Ich würde gerne noch ein weiteres Mal für eine oder mehrere Personen schreiben, um dabei zu helfen, die Welt ein wenig gerechter zu gestalten. Das Angebot bietet einem die Chance, ohne viel Geld, Menschen direkt zu helfen.“ (Jana Müller, Klasse 10)
  • ,,Ich erhoffe mir durch solche Aktionen gehört zu werden und gegen solches Unrecht angehen zu können. Vielleicht kann ich auch andere Menschen überzeugen, bei dieser Aktion mitzumachen.“ (Kim-Sofie Polakowicz, Jahrgang 11)
  • ,,Die gesamte Aktion funktioniert nur, wenn viele Menschen mitmache. Man kann eine Guttat vollbringen. Ich fand die Aktion interessant und würde im nächsten Jahr noch einmal mitmachen.“ (Kira Niehues, Klasse 10).
  • ,,Ich würde jeder Zeit ohne zu zögern wieder teilnehmen und würde mir wünschen, dass sich jeder dazu durchringen würde, ebenfalls teilzunehmen, denn ich denke, jeder möchte tief in seinem Inneren anderen Menschen helfen und genau dafür bietet die Aktion die richtige Möglichkeit, bei der man mit einer kleinen Tat Großes bewirken kann.“ (Roman Munkenbänk, Jahrgang 11)

In den vergangenen Jahren konnten immer wieder Menschen aus Gefangenschaft und Folter gerettet oder vor dem Tod bewahrt werden. – Einen einzelnen Brief kann man ignorieren, aber tausende Briefe lassen sich nicht ignorieren! Jeder Brief zählt, denn jeder Brief kann Leben retten!

Wir hoffen, dass unsere 90 Briefe Leben retten werden!

Riccardo Tarantini

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Big Challenge 2020 für kleine Englischprofis

Diplome und Sachpreise gab es für 75 Mädchen und Jungen der BvA, die an dem internationalen Englischwettbewerb „The Big Challenge“ teilgenommen hatten. Der alljährlich im Mai stattfindende Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen der Jahrgänge 5 bis 9, die ihr Englisch auf spielerische Weise verbessern möchten, und wird auf nationaler wie europäischer Ebene ausgetragen. An der BvA wurde er dieses Jahr zum 2. Mal durchgeführt. Mit altersgemäßen Trainingsaufgaben verschiedener Schwierigkeitsgrade konnten sich die Schülerinnen gezielt im Internet auf den Wettbewerb vorbereiten.

Während der 45 Minuten dauernden Prüfung, die zeitgleich bei allen teilnehmenden Schulen stattfand, mussten zahlreiche Aufgaben aus den Themenbereichen Vokabeln, Landeskunde, Grammatik und Aussprache im Multiple-Choice-Verfahren gelöst werden. Dabei waren nicht nur Fremdsprachenkenntnisse, sondern auch Allgemeinwissen gefragt.

Die ersten 3 Plätze im Jahrgang:

  • 5 (jetzt 6): Luana Iacovino, Maximilian Linke und Jean-Luc De La Motte
  • 6 (jetzt 7): Cetinkaya Kaan, Ole Wild, Emilia Friess
  • 7 (jetzt 8): Mathieu Fratila, Jamie Blue Müller, Jamal Harder
  • 8 (jetzt 9): Mia Heinrich, Maya Öhm, Jonas Schmid
  • 9 (jetzt 10): Philipp Müller, Thilo Skepenat, Christine Schilling

Für den Fachbereich Englisch gratulierte Melanie Sarioglu den erfolgreichen Nachwuchs-Anglist*innen und überreichte unter coronaconformen Hygienebedingungen Sprachdiplome an die Teilnehmer*innen und kleine Sachpreise an die Bestplatzierten.

Wir freuen uns schon auf den neuen Wettbewerb 2021!!!

Melanie Sarioglu

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Interview mit unserem stellvertretenden Schulleiter Herrn Bruhn

Herr Bruhn, was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?

Am 2.12.20 interviewten Janina Wilhelm und Esad Saglik aus der 8.1 unseren stellvertretenden Schulleiter Herrn Bruhn.

Janina: Welchen Job haben Sie gemacht bevor Sie stellvertretender Schulleiter geworden sind?

Herr Bruhn: Erst war ich an einer Hauptschule in Hilden, danach an einer Hauptschule in Gummersbach, seit 2012 bin ich an der BvA. Angefangen habe ich an der BvA zunächst als Abteilungsleiter der Abteilung I, seit November 2019 bin ich stellvertretender Schulleiter – also seit 1 ½ Jahren.

Janina: Warum sind Sie stellvertretender Schulleiter geworden?

Herr Bruhn: Erstens gefällt mir die Arbeit an dieser Schule. Ich mag es außerdem zu organisieren, damit meine ich in einem größeren Rahmen komplexe Prozesse zu begleiten – das hat mich auch an den Aufgaben eines stellvertretenden Schulleiters gereizt. Es war aber auch ein glücklicher Zufall, dass diese Position gerade frei wurde.

Janina: Was sind Ihre Aufgaben als stellvertretender Schulleiter?

Herr Bruhn: Oh, das ist ein weites Feld. Eine Aufgabe besteht darin Herrn Gathen zu vertreten, wenn er nicht da ist. Außerdem kümmere ich mich um die gesamte Unterrichtsorganisation und den Einsatz von Lehrern und Lehrerinnen. Im Alltag mache ich in Zusammenarbeit mit meinem Team den Vertretungsplan. Insgesamt geht es aber auch darum, wie der Stundenplan im gesamten Schuljahr aussehen soll. Dazu gehört dann auch, welche Lehrkraft in welcher Klasse unterrichten soll und welche neuen Vertretungslehrkräfte wir einstellen. Ein weiterer Bereich ist der Arbeitsschutz und die Sicherheit sowie Fragen des Schulgebäudes. Zusätzlich unterrichte ich noch 10-12 Stunden die Woche und arbeite im Schulleitungsteam mit.

Janina: Was macht Ihnen an Ihrer Aufgabe Spaß?

Herr Bruhn: Meine Lieblingsaufgabe ist das Organisatorische, vor allem wenn es trotz aller Hindernisse klappt. Außerdem arbeite ich gern mit Menschen zusammen.

Esad: Wie lange machen Sie den Job schon?

Herr Bruhn: Ich war ein Jahr stellvertretender Schulleiter in Hilden, sechs Jahre als stellvertretender Schulleiter in Gummersbach und jetzt hier.

Esad: Warum arbeiten Sie an unserer Schule?

Herr Bruhn: Mir hat sofort das Gebäude gefallen. Und dann gibt es hier viele nette Menschen, Kolleg*innen und Schüler*innen. Auf diese Schule wurde ich von Herrn Springenberg aufmerksam gemacht. Der hat mich angerufen und mir gesagt, dass hier eine Stelle als Abteilungsleiter frei sei.

Esad: Was muss man machen, um den Job zu bekommen?

Herr Bruhn: Ich musste eine Prüfung ablegen, d.h. ich musste eine Stunde halten, einen Kollegen beraten, ein Prüfungsgespräch bestehen und eine Konferenz durchführen. So sollte der beste Kandidat gefunden werden.

Esad: Was machen Sie, wenn Sie nicht in der Schule sind? Haben Sie Hobbies?

Herr Bruhn: Die Zeit verbringe ich mit meiner Familie, d.h. mit meiner Frau und meiner kleinen Tochter. Zum Sport komme ich viel zu selten. In den Ferien segeln wir gerne. Und dann gibt es im Haus und im Garten auch immer was tun.

Frau Blanke-Gruber: Ich hätte da auch noch eine Frage. Gibt es einen Vorsatz fürs neue Jahr?

Herr Bruhn: Eigentlich habe ich das ganze Jahr über den gleichen Vorsatz: gesünder zu leben, Sport zu machen, eine gelungene Balance zwischen der Arbeit und dem Privatleben zu finden …. den Vorsatz fasse ich immer wieder …

Janina und Esad: Vielen Dank für das Gespräch!

Herr Bruhn: Gern.