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Verabschiedung von Jutta Leister-Tschakert

School´s out – for ever“

Nach 32 Jahren verlässt „Mrs. Old School“ Jutta Leister-Tschakert die BvA

Ein Blick in das Fotoalbum des Jahres 1990 im August, das Gründungsjahr der BvA an der ehemaligen Grund-und Hauptschule am Götscher Weg in Richrath, belegt, dass die Schulzeit deutliche Spuren hinterlassen hat (s. Fotos)

Die Schule startete mit vier Klassen und 6 Kolleg*innen, dem Schulleiter Herrn Behringer, dem Organisationsleiter Herrn Kurschildgen und der netten Sekretärin Frau Raschke.

Kollegiumsfeiern konnten noch gemütlich zu Hause stattfinden (s. Foto). Schulfeiern fanden in der Pausenhalle ausreichend Platz (s. Foto). Zu Sportfesten (mit Juxstaffeln, s. Foto) und Sportunterricht fuhren wir zeitaufwändig mit Bussen zur Bezirkssportanlage Am Bandsbusch in Hilden.

Übrigens: ich bin länger an der Schule als Bettine von Arnim. (Die Namensgebung zog sich viele Monaten hin). Im Laufe der Jahre habe ich mich doch sehr an die alten Dame gewöhnt.

Unsere neu aufzubauende Gesamtschule forderte großen Einsatz in jeglicher Hinsicht (organisatorisch, pädagogisch, didaktisch-methodisch und arbeitsmäßig).

Das Schulkollegium und die Klassenanzahl vergrößerte sich Jahr für Jahr rasant. Bald musste ein neues Schulgebäude her.

Wieder ein Neustart Am Schlangenberg mit preisgekröntem Schullgebäude, schönen Außenanlagen und den Sportanlagen des Tuspo gleich nebenan, die waren auch bestens für aktive Bewegungspausen zu benutzen. Das gefällt der Sportlehrerin!

Mittlerweile ist an einigen Stellen zwar „der Lack ab“ – diesbezüglich stehe ich der BvA auch wieder ganz nah .. ;-)) – aber Bettine ist hart im Nehmen und wird noch viele Jahrzehnte weiter bestehen – trotz Coronawellen, die über uns in den letzen zwei Jahren hereinbrachen.

Der Digitalisierung an der BvA gab das einen enormen Schub und mich trieb es, besonders beim Homeschooling – für mich ein widersprüchliches Wort – des Öfteren in die Verzweiflung (Stichwort: TI= technischer Idi_ _ :-< )

Dank der besonders netten, freundlichem und stets hilfsbereiten Kolleg*innen, aber auch Schüler*innen an der BvA, die geduldig versuchen, mir die digitalen Zusammenhänge zu erklären oder auf die Schnelle „technischen Support“ zu geben, bevor Schlimmeres passiert, habe ich auch diese Phase der „Zwangsmodernisierung“ überlebt. (Mittlerweile möchte ich meinen Dienstlaptop nicht mehr missen. Bettine wäre ein bischen stolz auf mich ;-))

Für mich ist es nun Zeit zu gehen. Dies tue ich mit einem lachenden und weinenden Auge: Ich bin froh, einiges nie wieder machen zu müssen (Notengebung).

Aber die vielen netten Menschen an der BvA, mit denen ich „lernen, leben und lachen konnte“, die werde ich ganz sicher vermissen!

Ich wünsche allen BvAlern viel Gutes, Glückliches und Gesundes!

Schöne Ferien: “School´s out for summer…“ (Alice Cooper)

Herzlichst Eure Jutta Leister-Tschakert

P.S.Und wenn es mir im Un-Ruhestand zu langweilig wird, dann komme ich mal wieder „um die Ecke“ und schaue, wie es euch und Bettine v. A.so geht… (Da kommt Freude auf, nicht wahr???)

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Verabschiedung von Ursula Klinkhammer

Liebe KollegInnen, Eltern und SchülerInnen,

es ist kaum zu glauben, wie schnell der Countdown lief: aus 10 Jahren BvA wurden Monate, Wochen und dann nur noch Tage. Jetzt ist die Zeit vorbei… Die letzten Zeugniskonferenzen, Klassenfahrten, Korrekturen, ZP’s, Wandertage und auch Schulferien liegen hinter mir, und mein „Un-„ruhestand beginnt.

Ab jetzt kann ich jederzeit spontan tun, wozu ich Lust habe: die Familie unterstützen, in Urlaub fahren, Sport treiben, malen, Ausstellungen besuchen und: beim Museumsdienst Köln Führungen anbieten. Das habe ich vor meiner Zeit im Schuldienst als Studentin schon mit Begeisterung gemacht, und zum Glück kann ich hier wieder anknüpfen.

Aber obwohl das eigentlich reichen müsste, um Langeweile zu vermeiden, bin ich mir sicher, dass Momente kommen werden, in denen ich mit Wehmut an die Schule zurückdenke. Denn ich war sehr gerne an der BvA.

Natürlich gab es wie in jedem Job auch weniger schöne Momente, aber: Mit 2 tollen Co-Klassenlehrerinnen, Natalie Maurer und Meike Buhlmann, hatte ich 2 sehr angenehme Klassen mit netten Eltern. Und ich möchte jeden aus der 8.5 fest drücken und alles Gute für die nächsten Jahre und die Zukunft wünschen. Ich habe euch gerne unterrichtet, und ihr werdet mir fehlen!

Viel Freude haben mir auch die Betreuung der Fremdsprachenassistentinnen und die Fahrten zur französischen Partnerschule in Savigny-le -Temple gemacht, deren Kontakt ich vor 5 Jahren geknüpft habe. Es waren rückblickend 10 prallvolle spannende Jahre.

Allen SchülerInnen und KollegInnen wünsche ich ebenfalls eine gute Zeit mit viel Motivation, Optimismus, gute Nerven und Durchhaltevermögen.

Auf Wiedersehen, good bye, au revoir und Tschüss!

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Verabschiedung von Christiane Kentemich

Nach 36 schönen, aber auch zunehmend fordernden Lehrerinnenjahren sage ich TSCHÜSS !

Nun freue ich mich auf eine Zeit, in der die To-do-Liste nicht immer länger wird, in der eine Pause auch wirklich eine Pause ist, in der es schon am Mittag Zeit für eine ruhige Mahlzeit gibt, in der man nicht stets das Gefühl hat, noch etwas erledigen zu müssen und in der kein Wecker mehr vor 6.00 Uhr klingelt.

Vermissen werde ich tatsächlich das Unterrichten, das, was mir in meinem Beruf immer am meisten Spaß gemacht hat. Leider wurden im Laufe der Jahre die Anforderungen an uns LehrerInnen stetig umfangreicher, so dass oft das Gefühl entstand, das Unterrichten wird zur Nebensache. Dabei ist es unser Kerngeschäft und sollte es auch bleiben.
Vermissen werde ich auch die Selbstverständlichkeit, mit der man in unserer Schule nette Menschen trifft, Unterstützung bekommt, ein paar freundliche Worte wechselt, sich zusammen ärgern und zusammen lachen kann.

So wünsche meinem tollen Kollegium und den vielen netten Schülerinnen und Schülern alles Gute für die Zukunft sowie die notwendige Kraft und Gelassenheit, um die Herausforderungen zu meistern, die auf euch zukommen.

Christiane Kentemich

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Verabschiedung von Julia Thompson

Time to say goodbye und Danke

Ich möchte mich an dieser Stelle insbesondere bei Frau Ackers-Weiss bedanken, die mir sozusagen die Tore zur Festanstellung geöffnet hat. Aber auch vielen anderen Kollegen gilt mein Dank für eine tolle Zusammenarbeit im Klassenteam (Dilek, Canan und Jean), für Unterstützung und Aufheiterung im Lehrerzimmer (Frank, Marc W., Jutta L., Natalie).

Ich wünsche mir und euch, dass Schule ein Platz wird an dem Lernen Freude macht und kein Unbehagen schafft, an dem sich Schüler, Eltern und Lehrer mit Respekt und Achtung begegnen egal wo sie herkommen oder wer sie sind, an dem fremdes Eigentum pfleglich behandelt und nicht zerstört wird.

Liebe Schüler öffnet eure Augen und seht, was ihr für eine tolle Schule habt (2 Sportplätze, 3-fach Halle, große Schulhöfe, schöne Architektur, engagierte und liebevolle Lehrer, etc.). Dies alles ist NICHT selbstverständlich.

Liebe Eltern, unterstützt eure Kinder und auch ihre Lehrer.

Liebe Kollegen, ihr seid großartig, wahre HELDEN UND KÄMPFER, lasst euch nicht unterkriegen.

Es war eine schöne Zeit!

Alles Liebe für euch alle.

Julia

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Verabschiedung von Silke Gottesleben

School’s out for summer –

so hieß es für mich in den 70er Jahren als Schülerin und später fast 40x als Lehrerin.

School’s out forever –

so heißt es jetzt und ich kann kaum glauben, dass so viele Berufsjahre – davon allein 23 an der BvA – nun zu Ende gehen.

Ja, ich gehe gerne, wenn auch mit mindestens einem weinenden Auge.

Ja, es gibt Vieles, das ich vermissen werde: den abwechslungsreichen Arbeitsplatz, die Lebendigkeit der SchülerInnen, die gute Zusammenarbeit mit den allermeisten Eltern und das kaum zu toppende Kollegium.

Ja, es gibt einige Entwicklungen, die ich mit Sorge beobachte.

Viele gute Erinnerungen gelten der Arbeit im Schulversuch Gemeinsamer Unterricht, dem Ganztagsteam, den treuen Spielediensten, und Mensascouts, Klassenfahrten, den Oberstufenfahrten nach London, internationalen Begegnungen, Wandertagen, Schulgottesdiensten, Unterrichtsgängen in Kirchen, Moscheen, Tempel, auf Hochöfen, in Museen, Wälder bis hin zu Hospizen.

Ach, bevor die Liste zu lang wird, möchte ich mich einfach für die intensive Zeit, die breite Palette an Möglichkeiten und die vertrauensvolle Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich bin Lehrerin geworden, weil ich gerne lerne. Einen dafür geeigneteren Arbeitsplatz hätte ich mir kaum wünschen können.

Was mir den Abschied erleichtert, sind die schulpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre: Unsere Jugendlichen werden zunehmend unselbständig (gemacht) und sie haben besonders nach den Entbehrungen der Covid-Jahre mehr Unterstützung und bessere Lernbedingungen als derzeit gegeben verdient. SchülerInnen, deren Eltern und meine KollegInnen kann ich nur darin bestärken, sich mit aller Kraft für eine Verbesserung der Lage einzusetzen.

Niemals geht man so ganz – mein Interesse an der BvA bleibt bestehen wie auch der Kontakt zu einigen SchülerInnen und KollegInnen.


Einmal Fuchsrudelmitglied, immer Fuchsrudelmitglied: Ich freue mich auf die Entlassungsfeier meiner derzeitigen Klasse, der 9.3. nächstes Jahr und das Wiedersehen mit vielen SchülerInnen aus den Parallelklassen wie auch deren LehrerInnen.

Wie heißt es so treffend im Kleinen Prinzen? „Du bist verantwortlich für das, was du dir vertraut gemacht hast.“

Vertrauen und wahre Freundschaft zählen für mich zusammen mit den zwischenmenschlichen Begegnungen zu dem, was das Leben besonders kostbar macht. Und dazu gab es in meiner Zeit an der BvA reichlich Gelegenheit.

Danke!