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cum tempore Schulleben

Abiturgottesdienst 2021

Mit viel Mühe und Begeisterung haben die Mitwirkenden eine wertvolle Erinnerung sowie ein gemeinschaftlichen und schönen Abschied geschaffen.

Wir gehen, weil wir’s können!

24.06.2021, 14 Uhr:
Wir fahren auf den Schulhof, um den Aufbau zu organisieren. Das Wetter ist glücklicherweise nicht regnerisch. Um 17 Uhr beginnt der Abiturgottesdienst, also haben wir 3h Zeit, die rückblickend wirklich notwendig waren. Pavillons, Stühle, Technik wurden aufgestellt, Musik geprobt, die Reden geübt, der Einlass vorbereitet.


17 Uhr:
Der Gottesdienst beginnt. Zu Beginn hören wir eine Improvisation von Frau Herrmanns an der Trompete und von Herrn Kaufmann am Keyboard. Anschließend begrüßen uns Hartmut Boecker sowie Frau Schöllmann und tragen uns ein Tagesgebet aus dem 1. Korinther 12, 4-11 vor. Es geht um Gott, seine Gaben, die jedem Einzelnen nützen sollen. Fähigkeiten, die der Geist Gottes an uns weitergibt. Wortgewandt sein, Glaubenskraft, heilende Hände…
Im Anschluss leiten Laura Grenz und ich den Abiturgottesdienst ein. Das Thema: Ein Apfelbaum und die Zukunft. Der Apfelbaum steht für etwas Fruchtbares. Die Fähigkeiten, die sich während unserer Schulzeit entwickelten und uns nun gestärkt in die Zukunft führen. Wir verbinden mit dem Begriff Zukunft folgende Schlagwörter: Rückblick, Hoffnung, Gemeinschaft, Geduld, Durchhaltevermögen, Disziplin, Unterstützung, Dankbarkeit, neue Erfahrungen und Ausblick. All dies trägt dazu bei, wer wir heute sind und später sein werden. Im Hinblick auf unsere persönliche Zukunft bitten wir alle Anwesenden Wünsche für uns aufzuschreiben, die das Vorbereitungsteam einsammelt und an den Apfelbaum hängt. Mit dieser Geste hoffen wir, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen.
An dieser Stelle wünsche ich meinen Mit-Abiturienten nur das Beste, verbunden mit der Hoffnung, dass alle Träume und Wünsche in Erfüllung gehen und jeder an sich glaube und nicht aufgebe! Nach der thematischen Einführung überraschen uns die Pfarrer mit einer charmanten Dialog-Predigt. Thema: Unsere Zukunft, dass hier und jetzt. Begleitet von Toleranz, Akzeptanz, Solidarität und Vielfalt. Begriffe, die uns auf unserem Weg im Gedächtnis bleiben und deren Bedeutung hoffentlich nicht verloren geht. Wer es schon ahnen mag, als kleine Gabe können sich alle Anwesenden einen Apfel mitnehmen.
Abschließend möchten wir allen Menschen sehr herzlich danken, die uns während der letzten Jahre unterstützt haben. Ein großes DANKE an unsere Familien, Freunde, Mitschüler, Lehrer und an unsere Abteilungs- sowie unsere Schulleitung!
Wir sehen uns dann wieder, wenn der Apfelbaum seine Früchte trägt!

Ein kurzer Hinweis, an die nachfolgenden Abiturjahrgänge: Auch wenn ein Abiturgottesdienst auf den ersten Blick langweilig scheinen mag, lohnt es sich. Mit einer guten Idee, viel Mühe und Begeisterung kann es eine wertvolle Erinnerung sowie ein gemeinschaftlicher und schöner Abschied sein.

Mitwirkende:
Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden:
Der Pastoralreferentin von St. Martin Britta Schöllmann, dem Pfarrer vom Immigrath Hardt Hartmut Boecker. Dem Vorbereitungsteam des GK ev. Religion, Nina Engel, Laura Grenz, Anna Salewski, Nadine Schausten, unterstützt von den Lehrerinnen Alexandra Kreft (GK kat. Religion) und Jutta Leister-Tschakert (GK ev. Religion). Der musikalischen Begleitung unter Ariane Herrmanns, Georg Kaufmann und Corinna Mey. Den Vortragenden der Fürbitten, Lina Huneke, Anabel Tomic, Silke Andresen-Brüggemann und Andrea Hutchinson. Der technischen Unterstützung der Technik AG unter der Leitung von Elmar Götz-Meyn, sowie dem Auf- und Abbau Team der Q1 und Q2.

Kollekte:
Passend zu unserem Thema „Zukunft“ spenden wir an das Projekt Sarah in der Ukraine, um Kindern zu helfen, die unter körperlichen Beeinträchtigungen leiden. Zudem möchten wir auch unsere Partnerschule, die Winterschule in Ladakh unterstützen, die tibetischen Flüchtlingskindern Bildungschancen ermöglicht. Um auch Menschen zu helfen, die bei uns vor Problemen stehen, geht ein Teil der Kollekte an das Deutsche Rote Kreuz in Mettmann.

Anna Salewski, 28.06.2021