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cum tempore Schulleben

Selbst gestaltete Masken im DUG-Kurs des 8. Jahrgangs

Auch im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres hatte der DUG-Kurs des 8. Jahrgangs die Sprache bildender Kunst zum Thema.
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Glücklicherweise konnten wir jetzt „von Angesicht zu Angesicht“ arbeiten und waren nicht nur auf den digitalen Austausch beschränkt wie im letzten Halbjahr. Veränderte Gesichter und Sichtweisen waren unser Thema und so fingen wir zunächst an, Szenen mit Neutralmasken zu entwickeln und zu spielen, bevor diese Masken mit individuellen Veränderungen zu neuem Ausdruck kamen. Dabei war es zunächst nicht so einfach, auf der Bühne zu stehen, ohne Mimik und Sprache verwenden zu können. Der darstellerische Schwerpunkt wurde erst einmal auf das Bewegen im Raum gelegt und alle mussten sich sehr umstellen. Gleichzeitig waren diese Übungen aber gar nicht so weit entfernt vom Alltag in Coronazeiten, wo uns die Mimik durch das Tragen von Alltagsmasken ebenso verloren geht.

Nach diesen Grundübungen ging es an die Gestaltung eigener Masken, die auf der Basis von Neutralmasken angefertigt wurden. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich Gedanken über Eigenschaften ihrer Charaktere machen, sich also in die von ihnen geplanten Maskenfiguren hineinversetzen, um dann gestalterisch tätig zu werden. Mit den hier zu sehenden selbst gestalteten Masken wurden anschließend eigene Geschichten und Szenen entwickelt und auf die Bühne gebracht.

Jörg Kaufmann