Bettine-von-Arnim-Gesamtschule

Bettine-von-Arnim-Gesamtschule

des Zweckverbandes Langenfeld/Hilden

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des Zweckverbandes Langenfeld/Hilden

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  • Schulprogramm
  • Lernkultur
  • Förderkonzept 5-6
  • Förderkonzept 5-6

    1. Übersicht Förderunterricht im 5. und 6. Jahrgang 

    In unserer Schule nehmen alle Schülerinnen/Schüler im 5. und 6. Jahrgang an einem Förderunterricht teil. Die Förderung soll allen individuell gerecht werden. Sie muss genau in dem Bereich stattfinden, in dem der Förderbedarf besteht. Die Lehrerinnen und Lehrer, die den Förderunterricht erteilen, sind der entsprechenden Fachkonferenzen.

    Entsprechende Diagnosetests liefern darüber Auskunft. Angelegt sind die Fördereinheiten für ein Halbjahr. Dann wird erneut geprüft. Fach- und Förderlehrkraft sowie Klassen- und Abteilungsleitung legen demgemäß fest, wie die individuelle Förderung fortan aussehen soll. In den Fördergruppen sind deutlich weniger Schüler als im Klassenverband.

    Es gibt folgende Förderkurse:

    • Deutsch,
    • Mathematik
    • Englisch (nur in Jg. 6)
    • LRS-Kurse (Kurse für Schüler mit Lese-Rechtschreib-Schwäche)
    • RS-Kurse (Kurse für rechtschreibschwache Schüler)
    • Sprachförderkurse (zur Ausdruck- und Grammatikverbesserung)
    • Aufmerksamkeitstraining (dies sind zeitlich begrenzte Kurse)
    • „Selbstständiges Lernen“ (dies gilt für Schüler, die keinem der o.g. Förderkurse zugeteilt wurden)
    • Bilinguales Projekt (Kunst und Englisch in Jg.5, für Jg.6 in Planung)

     

    2. Förderkurse „Selbstständiges Lernen“

    Im 5. und 6. Jahrgang werden auf Grundlage der Diagnosetests jeweils etwa 64 Schülerinnen und Schüler in je 4 Gruppen dem „Selbstständigen Lernen“ zugeordnet. Diese Gruppen werden von ehrenamtlich tätigen Eltern betreut. Eltern unterstützen als „Lernberater“ bei selbstständig zu bearbeitenden Aufgaben. Sie motivieren, geben Tipps, kontrollieren, attestieren Erfolge und begeben sich als Berater bei vermeintlichen Misserfolgen an die Aufgabe.

    Im 5. Jahrgang überwiegt die Arbeit in überschaubaren Einheiten, sogenannten Lernpaketen, ähnlich der Freiarbeit mit Selbstkontrolle oder Kontrolle durch die Lernberater. Im Laufe des Schuljahres wird das Angebot für das „Selbstständige Lernen“ ergänzt durch Arbeitsaufträge in der Schulbibliothek, am PC, im Internet, mit Wettbewerbsangeboten, wie dem Känguruwettbewerb in Mathematik oder kleinen experimentellen Einheiten im naturwissenschaftlichen Bereich. Europa ist ebenfalls ein wichtiger weiterer Themenbereich.

    Im Lernberater- und Lehrerteam werden die vielen Aufgaben für die selbstständige Arbeit parallel und passend zum laufenden Förderunterricht ergänzt, überarbeitet und gepflegt. Das Ausgangsmaterial liefern die verschiedenen Fachkonferenzen. Das Material wird so aufbereitet, dass die Lernenden selbstständig damit arbeiten können. Es ist motivierend, selbst erklärend und altersangemessen. Die Materialien sind vielfältig. Sie berücksichtigen unterschiedliche Fächer und Anspruchsniveaus und sollten möglichst alle Sinne und verschiedene Interessen ansprechen. Unser Europacurriculum spielt dabei eine Rolle.

    Im 6. Jahrgang erfolgt das „Selbstständige Lernen“ in Projekten. Diese werden mit Materialkisten im Klassenraum oder in der Schulbibliothek durchgeführt. Insgesamt finden 3 - 4 Projektphasen mit darauf folgender Präsentation statt, dazwischen arbeiten die Schüler - wie im 5. Jahrgang - mit altersadäquaten Lernpaketen.

    Liegen die Lernziele im 5. Jahrgang. vorwiegend im fachlich-inhaltlichen Bereich, so sind die Lernziele im 6. Jahrgang schwerpunktmäßig methodischer Art.