Geschichte-Zusatzkurs der Q1 erinnert an das Projekt Stolpersteine

Zum Nachdenken und Erinnern sollen die Steine anhalten – doch beachtet werden sie kaum. Vor mehr als 70 Jahren ging der Zweite Weltkrieg zu Ende. Die Welt war zerstört und die meisten Menschen haben mindestens einen nahestehenden Menschen im Krieg verloren. Verluste gab es sowohl im Kampf gegen den Feind als auch durch die Untaten der Nationalsozialisten. Auch in Langenfeld wurden die Menschen von Krieg und Terror und Verfolgung nicht verschont, wobei viele ihr Leben verloren.

Zu Gedenken an Opfer der NS-Zeit wurden in unserer Schule, aber auch an anderen Orten, Stolpersteine verlegt.

Die Stolpersteine wurden in einem Projekt mit Schülern von Herrn Behringer und Herrn Schlösser zum 60. Jahrestag des Kriegsendes verlegt. In einer Kooperation mit Herrn Schlösser ging der Zusatzkurs Geschichte von Frau Zimmermann der Q2 den Hintergründen auf die Spur.

Die Personen auf den Steinen waren Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Langenfeld, welche später in Konzentrationslagern von Nationalsozialisten getötet wurden. Beispielsweise wurde Sigmund Herz auf den Steinen verewigt.

Sigmund Herz war ein Jude, welcher in Berghausen 1870 geboren wurde und später in Theresienstadt verstarb. Um die Aufmerksamkeit der Schüler und Schülerinnen auf die Stolpersteine zu richten und auch um die Stolpersteine nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, haben Schüler und Schülerinnen eine Aktion gestartet. Dazu drehten Schüler und Schülerinnen des Geschichte Zusatz Kurses der Q2 einen kurzen Informationsfilm.

Im Forum wurden die Stolpersteine mit Klebeband und Pfeilen markiert. Die Aktion war ein voller Erfolg. Des Weiteren arbeiteten sie die Geschichte, Hintergründe etc. aus. Weitere Informationen über Widerstand in der Region findet man unter.

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei Herrn Schmitz von der VHS Langenfeld und bei Herrn Schlösser. Wir hoffen, dass die Greutaten und die Stolpersteine nicht in Vergessenheit geraten.